Paleo Grundlagen 2: Was auf den Teller gehört

Dies ist der zweite Artikel meiner Serie über die Grundlagen von Paleo. Dabei geht es in diesem Beitrag also um Essen, oder besser gesagt, was du essen solltest um fit und gesund durch die Welt zu streifen. Ich stelle dir die Nahrungsmittel hierzu in Kategorien vor, erkläre, auf was man in der jeweiligen Kategorie achten sollte und was diese Kategorien zum gesunden Ernährungsmix beitragen.

Einleitend möchte ich aber auch hier betonen, dass wir nicht von einem starren Regelwerk sprechen können. Vielmehr geht es darum, das du nüchtern und mit gesundem Menschenverstand deinen eigenen, individuellen und artgerechten Einkaufszettel zusammenstellen kannst. Dieser Beitrag wird dir dabei das nötige Wissen vermitteln, damit du dies auch zielsicher und selbstbewusst tun kannst. Kauf dir was Gutes und wisse darum; auch hier kommt also wieder das Explore-Prinzip zu seiner Geltung.

In Paleo-Kreisen empfiehlt man als Tagesration oftmals einen Mix aus 40% Gemüse, 25% Protein, 20% Fette und 15% Obst. Auch das variiert natürlich, aber es ist ein guter Anhaltspunkt um seinen Tagesbedarf zu decken. Du solltest das allerdings nicht zu starr sehen, schließlich gab es auch in der Steinzeit Tage, wo manches davon vielleicht nicht verfügbar war. Ich sehe das für mich persönlich zum Beispiel eher als Wochenziel. So mache ich an Restdays, also an Tagen, an denen ich nicht trainiere, auch gerne mal einen Veggie-Day.

Wichtig bei der nun folgenden Aufstellung ist, dass du immer möglichst hochwertige, unverarbeitete und unbelastete Lebensmittel einkaufen solltest. Das ist natürlich ein bisschen teurer, aber ein direkteres Investment in deine eigene Gesundheit gibt es nicht.

Die Proteinquellen

Unsere Proteine holen wir uns aus Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchten, Eiern und Pilzen. So wird das Ganze auch bestimmt nicht langweilig. Fleisch zum Beispiel liefert uns neben essentiellen Aminosäuren und Vitaminen auch Eisen und Zink. Bei Geflügel sieht das nicht anders aus. Bei Fisch kommt dabei sogar ein noch besseres Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis dazu. Hier heißt es mehrmals die Woche zuschlagen. Eier, mal als heimlicher Star auf dem Teller, mal als Frühstück oder Beilage sind wahre Wunder und decken den Tagesbedarf einiger Vitamine sogar komplett. Und Pilze liefern dir auch dann Proteine, wenn der Teller mal vegan sein soll.

Gemüse

Willkommen im Reich der Pflanzen. Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe und jede Menge sekundäre Nährstoffe stecken in dieser Gruppe. Hier triffst du auf eine unglaublich breite Auswahl an Geschmäckern, Aromen und Konsistenzen. An Gemüse kannst du dich ohne schlechtes Gewissen satt essen, während die breite Palette an Sorten auch mal zum Experiment in der Küche animiert. Viel zu schade, um nur Beilage zu sein.

Fette

Fette, und damit auch Öle gibt es in großer Auswahl, aber nicht alle sind gut für uns. Du solltest dich auf gesättigte Fette konzentrieren und diese auch nach ihrem Verwendungszweck einsetzen, da manche, gesunde Fette durch erhitzen plötzlich bedenklich werden können. Kokosöl bzw. Fett sowie Ghee eignen sich wunderbar zum Kochen und sollten hier deine erste Wahl sein. Zur kalten Verwendung wie z.B. in Salaten kannst du auch gerne auf Olivenöl oder Nussöle zurück greifen.

Obst und Nüsse

Das sind deinen neuen Snacks. Gerade wenn dich der süße Affe jagt, wirst du nach einer gewissen Umgewöhnungszeit dankbar sein für jedes Stück Obst, was nachweislich auch gute Laune macht. Aber auch bei Nüssen darfst und sollst du in Maßen zugreifen. Mit diesen beiden Gruppen snacke ich mich gerne mal durch den Tag, dabei sind Nüsse und Obst auch super praktisch für Unterwegs oder auf Arbeit. Auch Wasser, was fortan dein Hauptgetränk sein sollte, kann man mit ein paar Spritzern Limetten zum Beispiel richtig schon aufwerten.

Gewürze

Abschließend selbstverständlich noch das Go für die Welt der Gewürze. Lege hier jedoch Wert darauf, Gewürzmischungen zu vermeiden, sind diese doch gerne auch mal mit Zucker und anderem Unsinn vermengt.

Ich habe in diesem Artikel versucht nicht zu theoretisch zu werden und mit Fachbegriffen um mich zu werfen. Gerade auch deshalb, weil sich so ein Artikel natürlich zuerst an Paleo-Einsteiger richtet, die sich vorher vielleicht noch nie mit dem, was sie Essen, auseinander gesetzt haben.

Artikel Drei dieser Serie wird sich dann damit beschäftigen, was nicht auf dem Teller landen sollte. Bis dahin freue ich mich über deine Kommentare.

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